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PP-Platten bearbeiten

Wie lassen sich PP-Platten bearbeiten?

PP-Platten lassen sich auf vielerlei Weise bearbeiten und verbinden. Auf unseren FAQ-Seiten finden Sie eine kleine Übersicht über unterschiedliche Bearbeitungsverfahren:

Schneiden von Polypropylenplatten

Systemplatten aus PP lassen sich problemlos auf jedes gewünschte Maß zuschneiden. Je nach Art der Platte sind fast beliebige Formen möglich. Beim Zuschnitt können verschiedene Verfahren eingesetzt werden:

Sägen

PP-Platten lassen sich mit unterschiedlichen Arten von Sägen zuschneiden.
Für lineare Schnitte eignen sich Kreissägen am besten. Mit diesen lassen sich sehr saubere Kanten erzielen, und die Zuschnitte sind absolut rechtwinkelig (was die ab Fabrik gelieferten Platten oft nicht sind). Außerden ist der Zuschnitt auf der Kreissäge das schnellste und günstigste Bearbeitungsverfahren.
Für den Zuschnitt vor Ort oder von Einzelteilen eignen sich auch einfache Stichsägen. Allerdings sollten Sie hier darauf achten, dass das Sägeblatt nicht zu heiß wird, da das Material sonst schmilzt und das Sägeblatt verklebt.
Auch auf der Bandsäge lassen sich PP-Platten gut zuschneiden.

Schneiden mit Cuttern / Messern

PP-Platten lassen sich auch mit handelsüblichen Cuttern und Teppichmessern zuschneiden. Auch geführte Schneidewerkzeuge, die mit Cutterklingen oder anderen glatten Klingen arbeiten, sind zum Schneiden von Polypropylenplatten bis ca. 5 mm Stärke gut geeignet.

Plotten

Kompliziertere Formen in geringen Stückzahlen lassen sich mit der Hilfe von Schneidplottern realisieren. Gerade für die Anfertigung von Testexemplaren oder Kleinserien ist dieses Verfahren ideal.

Wasserstrahlschneiden

Auch mit Wasserstrahlschneidemaschinen lassen sich alle Arten von PP-Platten schneiden.

Laserschneiden

Der Zuschnitt mit Laserschneidemaschinen ist prinzipiell möglich, allerdings fordern das Schmelzverhalten und die Brennbarkeit des Materials bei diesem Verfahren präzise Tests und vorsichtiges Vorgehen.

 

Stanzen

Durch Stanzen lassen sich auf Polypropylen-Hohlkammerplatten fast beliebige Formen realisieren. Die maximal mögliche Plattenstärke ist von der verwendeten Anlage abhängig. Gestanze Bauteile aus PP-Platten zeichnen sich durch sehr glatte Schnittkanten aus. Außerdem fallen beim Stanzen keine Späne an. Stanzteile sind werkzeugfallend, daher sehr präzise.

Bohren

PP-Platten lassen sich mit normalen Bohrern ohne Probleme bohren. Auch hier sollte man die Drehzahl nicht zu hoch wählen, um ein Festschmelzen der Bohrspitze zu vermeiden.

Lochen

Zum Lochen von PP-Platten verwendet man am besten ein Locheisen und einen Hammer. Eine Lochung der Platte mit Lochzangen ist sehr kraftaufwendig. Zum Lochen größerer Stückzahlen empfiehlt sich eher eine Stanzung. Hier können Löcher auch nur vorgestanzt werden, um sie dann je nach Bedarf auszudrücken.

Verbinden von PP-Platten

Schweißen

Zum Verbinden mehrerer Bauteile aus PP-Platten eignen sich unterschiedliche Schweißverfahren, z.B.

  • HF-Schweißen
  • Ultraschallschweißen
  • Heißluftschweißen
Kleben

PP-Platten lassen sich auch miteinender verkleben. Allerdings haften auf der sehr glatten Oberfläche nicht alle Klebstoffe.  Klebeverfahren, die sich bewährt haben:

2-Komponenten-Kleber für niederenergetische Kunststoffe

Adhäsions-Klebestoffe oder Adhäsionsfilme für flächige Verklebungen

Klebebänder haften je nach verwendetem Klebstoff sehr unterschiedlich, Packklebeband hält im Normalfall sehr gut, aber für konkrete Anwendung sollte exakt das verwendete Klebeband getestet werden

Verschrauben

PP-Platten lassen sich mit handelsüblichen Spanplattenschrauben verschrauben.

Thermoformen

Besonders Noppenplatten und Wabenplatten aus PP lassen sich gut Thermisch verformen.